NEU!  Auf dieser Seite erlauben wir uns gelegentlich etwas 'DAMPF'  abzulassen!


Ärger des Monates

Januar 2020:

Schalterhalle der NAB; der 'Neuen Aargauer Bank'.

Die eine der drei im Zentrum von Bremgarten verbliebenen Banken ist eigentlich in einem schönen, neuen Gebäude untergebracht. Und die Leute am Schalter sind auch .... nett.
Aber was sich die Architekten und Einrichter gedacht haben, als sie den (einzigen) gegenüber der Kundschaft noch schwer verglasten Schalter für Bankgeschäfte im über 100 Quadrat-Meter grossen und mit Steinplatten ausgelegten 'Saal' in der Mitte einer Längswand unterbrachten ... erschliesst sich uns nicht. Man muss als Kunde in der sich öfters bildenden Warteschlange (v.a. auch weil nicht alle Bankgeschäfte so flott über die Bühne gehen wie bei der Konkurrenz) nicht einmal auf schon in der Bedienung befindliche Leute aufschliessen, um die dort gewechselten Worte und Sätze deutlich zu verstehen, es reicht, dass man sich in der Schalterhalle befindet. Die Akkustik ist dermassen überzeugend gelöst, dass man ausser allen Höflichkeitsfloskeln und Alltagssorgen auch die dezent genannten Frankenbeträge einwandfrei mitbekommt und so genau weiss, wer mit wieviel Geld in der Tasche die Bank als Nächster verlassen wird.

Diese Beobachtung haben wir der Bank gegenüber schon vor Monaten kund getan und angeregt, ob man sich nicht vielleicht doch Gedanken machen sollte, über Begriffe wie 'Bankgeheimnis', 'Sicherheit', 'Diskretion' etc. ... aber wir sind da, weil diese Feststellungen via Telefon vermeldet wurden und nicht in der dafür eigentlich viel besser geeigneten  Schalterhalle, zwar schwer verständlich aber so geschehen, auf bisher sehr 'taube Ohren' gestossen.

Das ist schade und wird wohl, wenn sich nicht bald was bessert, dazu führen, dass wir die Geschäftsbeziehungen mit der NAB abbrechen werden.


Dezember 2019:

Bekanntlich stellen wir uns auch gelegentlich an Märkten auf und aus. Vor allem an Weihnachtsmärkten kommt es inzwischen immer öfters vor, dass man die Standbetreiber (in Jona-Rapperswil sogar unter Androhung von finanziellen Sanktionen) zum 'Schön-ausstellen' (weihnachtlich, besinnlich, eben schön!) anhält, indem man ihnen eine Prämierung verspricht, wenn eine mehrköpfige Jury den Stand zu 'einem der Schönsten' erkürt. So auch diesmal in Bremgarten AG. Hier wurden aus über 300 Standbetreibern 5 in den 'Rang erhoben' und mit einem Preis bedacht. Die Kriterien wie und warum dies geschieht, erschliessen sich uns allerdings eher nicht. Vielleicht sehen wir das aber, als direkt Beteiligte, etwas verklärt; urteilen Sie selber: Das 'Châlet' welches den 4. Rang ergatterte, bot u.a. Fitness-Tracker, Wecker und ähnlich weihnachtliche Sachen an und kam optisch, wie nachstehend gezeigt, 'liebevoll' daher:


Klar, da konnte unser Etablissement (Bild unten), natürlich nicht mithalten. Wir verzichteten, nachdem wir Platz 4 besucht hatten, gerne darauf die weiteren auch noch anzuschauen und auch auf eine Prüfung der Jury-Objektivität ...  sind aber doch der Ansicht, dass dieser Prämierungsblödsinn schnell wieder eingestellt werden sollte, denn aus unseren nicht geringen Standgebühren werden die 'Prämien' ja wohl ausgerichtet. Das ist schon schlimm genug, aber noch mehr ärgern sich all die Betreiber, die sich tatsächlich um einen 'weihnachtlichen' Stand und Aussehen bemühen und sich nach den Qualifizierungen immer ziemlich dumm vorkommen (müssen) ...  und das ist genau das was richtig aufstösst!