über uns Zwei

Dürfen wir uns vorstellen?

Ariane ist im heissen Teil des Sommers 1959 in Lausanne geboren und bilingual aufgewachsen. Einige Jahre nach abgeschlossener Berufsausbildung beginnt sie neben dem Job Kurse an der  'Schule für Gestaltung c/o Kunstgewerbe-Schule Zürich' zu besuchen, dies während 4 Jahren.

1999, infolge zu lang anhaltender beruflich bedingter körperlicher Überlastung, zieht sie sich eine Diskushernie zu. Grosser beruflicher Ehrgeiz ist schuld, dass sie sich nicht schont sondern weiterarbeitet; ein ganz böser Fehler! Die Schmerzen verschwinden nicht, im Gegenteil. Nach jahrelangem Kampf steht die Diagnose fest: Fibromyalgie! Noch hat sie nicht die leiseste Ahnung was 'Weichteilrheuma' bedeutet, sondern will 'es' nur einfach wieder loswerden. Denkste!, diese Krankheit verfliegt nicht, irgendwann wird der Kampf nur noch vom Verlangen abgelöst, sich wenigstens mit ihr zu arrangieren ...

2001 entstehen erste Bilder in Kunstharz. ‚Druckmarkt Schweiz‘ schreibt im Heft 5/2002 dazu: “Die Zürcher Künstlerin verblüfft durch die Vielfalt in den Motiven und das Arbeiten in verschiedensten Techniken”. Im “Grafischen Forum Zürich” gestaltet sie im Oktober 2002 eine Achtfarben – Lithografie: "Slow Food".

Im November 2003 lernt sie ihn kennen. Fredy, ein auf den ersten scheuen Blick furchtbaren,  kaufmännisch ausgebildeten, seit Jahrzehnten für grosse Versicherungsgesellschaften tätigen waschechten 'Bünzli'. Fällt nie nicht aus der Reihe, kein 68-er sondern ganz normaler 08:15 ... trotzdem schaut sie zweimal hin (er übrigens auch) und es ergibt sich eine erspriessliche Partnerschaft und bald auch erste künstlerische Zusammenarbeit.

Wir teilen viele (Sammel-) Leidenschaften, haben und halten gerne Haustiere, müssen uns immer mit was beschäftigen, sind viel, aber immer gemächlich unterwegs und, wenn wir genug ausgeschlafen sind, gelegentlich ruhelos. Er kann die meisten ihrer schier unendlich vielen Ideen handwerklich umsetzen und nimmt seit ihr die Krankheit einen Grossteil der körperlichen Kräfte raubte, alle anstrengenden, d.h. schweren, Arbeiten ab. Schleppt unser meist gewichtiges Sammelgut etc. 


Im Sommer 2004 urlaubern wir auf 'Aramis'. Unsere 'Sauerkraut-Tour‘-Erlebnisse haben wir in diese Geschichte gepackt: "Klare Sicht und genügend Druck?" 



Im Sommer 2005, nach einem längeren Ferienaufenthalt auf dem Wasser (unser Erlebnisbericht: "Pas assez sec") und täglichem Kontakt mit Fischreihern
, Schwänen, Enten und anderen gefiederten Zeitgenossen, entsteht aus einer von ihr schon lange gehegten Idee eine Inspiration zum Thema “Paradiesvögel”; aus Holz geschnitzte Vögel mit u.a. Miró und Matisse Motiven. 

Im Sommer 2006 haben wir einmal mehr mit "Aramis" die französische Kanalwelt unsicher gemacht und Schutzengel gespürt, der Tagebuchauszug heisst: "Merci; Ange Gardien!"

Im Herbst unternahmen wir einen Ausflug ins Maggiatal. Da lag doch tatsächlich das Rohmaterial für skulpturen-ähnliche Gebilde einfach herum. Man musste es nur aufheben, genau betrachten, sich vorstellen, was damit alles möglich ist und die richtigen Stücke zur Seite legen. Und dann, nebenbei, auch noch all die Steine finden, die zusammen mit den schweren Brocken eben das gewisse Etwas ausmachen.

Im Sommer 2007 schlägt leider für 'Aramis' viel zu früh die letzte Stunde. YACHT FOR SALE ....  Knappe 5 Jahre alt; bestens eingefahren! Und mit allem nötigen eingerichtet; inkl. Waschmaschine! Und Doppelverglasung! Grossen Wasser- und Dieseltanks! 12 Meter lang .... so what? Da bekanntlich das hiesige Scheidungsrecht regelmässig die eine Gattung von Homo sapiens verwöhnt und die andere (dafür?) hart bestraft, ist es nun also aus mit dem erholsamen und nur selten stressigen Schiffersdasein!


Ab 2008 haben wir wieder Neues im Angebot; Glücksketten! Mit natürlichen Stoffen; Fundstücken aus den Flussläufen und Schluchten von hiesigen Flüssen, mit Schwemmholz von den ab und zu aus den Fluten ragenden Kiesbänken, mit Muscheln vom letzten Urlaub am Meer, mit Samenkapseln von Früchten aus aller Welt .... die Möglichkeiten sind schier unerschöpflich! Und wir kommen auf den Hund; aus Therapiezwecken ist Ariane geraten worden, sich einen solchen zuzulegen. Fredy hat da gar nichts dagegen; endlich nicht mehr nur Katzen! Joy, ein Golden Retriever Rüde vergrössert künftig die Familie.

Ein weiterer Besuch in Korsika füllt im Frühling 2009 unsere Vorräte wieder auf. Von den Verantwortlichen im Aqua Spa in Schönbühl werden wir im Herbst angefragt, ob wir für eine 3 monatige Extra-Ausstellung Ende Jahr zu haben wären. Klar! Über Weihnachten mieten wir daher ein wintertaugliches Wohnmobil und fahren zwecks Materialbeschaffung für 10 Tage ein weiteres Mal auf die u.E. schönste aller Mittelmeerinseln.


2010: Ein Ereignis schon anfangs Jahr überschattet den Alltagstrott: Ein Freund verstirbt unerwartet, schnell und noch nicht mal 47 Jahre alt. Ralf hinterlässt eine noch nicht mal einjährige Golden Retriever Hündin namens "Inca". Und da Joy, unser Rüde, und Inca seit sie sich zum ersten Mal sahen, unsterblich ineinander verliebt sind, vergrössert sich unsere Familie auch noch um diesen Hund! Da waren's plötzlich Zwei; so schnell kann's gehen!

Ab November stellen wir auch im neuen ‚Thermal-Bad‘ der Aqua Spa Resort Gruppe in Zürich (ex-Bierbrauer-Hürlimann-Areal) einen Teil unserer Kollektion aus!

2011
beehren wir Korsika erneut mit einem Mietmobil mit grosser Heckgarage. Details? Siehe: "Mit Dethleffs im Land der Korsen!"

Gegen Mitte Jahr sind wir fest entschlossen, der Midlife-Crisis keine weitere Chance zu geben. Wir haben lange genug Erfahrungen im Umgang mit Wohnmobilen gesammelt und vergrössern unseren Fuhrpark. Merlin wird angeschafft. Wir unterhalten damit ab sofort ein eigenes ‚Expeditionsfahrzeug‘ mit grosszügiger Zuladungsmöglichkeit. Bestens ausgerüstet lenkt Fredy unseren Neuen im Oktober gleich nochmals in die Fremde und wir versuchen unser Sammelglück am Atlantik, von Bordeaux nach Mont-Saint-Michel, in drei Wochen! Wir haben gut gewählt; das feine Auto hält, was wir uns von ihm versprochen haben. Wer nachlesen will, was uns unterwegs trotzdem so alles passierte, ist eingeladen das PDF "Atlantische GeZeiten“  zu öffnen. 


Merlinjpg      nein, nein, kein 'Mix', die zwei Windhunde am Heck verkörpern unsere zwei 'Hellen'!

Im Frühling 2012 haben wir, wie seit vielen Jahren, einmal mehr Korsika's Küsten verunsichert und megaschönes Schwemmholz gefunden. Kuriositäten sind wie immer festgehalten; diesmal unter dem vielversprechenden Titel:  "Gewichtsprobleme?"

Ab 1. Juli 2012 stehen neueste Schwemmholzobjekte auch im eben eröffneten: Mineralbad & Spa in Rigi-Kaltbad!!! Wir beschliessen unseren 'Partnerkreis' noch weiter zu vergrössern und unternehmen deshalb eine 
"Tour-de-Suisse" um uns und unsere Sachen etwas vorzustellen. Der gleichnamige Bericht hält fest, was sich diesmal unterwegs so alles zutrug.


Im Frühjahr 2013 finden wir in Korsika megaschönstes Schwemmholz. Allerdings nicht an den grossen, einfach erreichbaren Stränden. Aber wir kennen inzwischen verschiedene Küstenabschnitte schon etwas besser und haben Vorahnungen, was wo anlanden könnte ... Die Erzählung hält fest, was uns auffiel:
"Dolce Vita 2013"

Anfangs Juli eröffnete das Thermali Salini & Spa, am Lido in Locarno seine Tore. Auf dem Tresen hinter dem Empfang tront als Badschutzengel ein wunderschönes Engelpaar aus korsischem Holz! Wir sind stolz auf uns! 

Klar haben wir im Herbst auch noch Urlaub zu gute; wir fahren mit unserem Womo an den Atlantik, die Beobachtungen von unterwegs sind hier notiert: "Westwärts!"


2014
; im April schicken wir uns aus Korsika erstmals auch von der Westküste, grosszügig Holz nach Hause. Kurz darauf rechen Gemeindearbeiter innert Stunden einen grossen Strandabschnitt zusammen und zünden die Haufen an, fackeln alles ab!!!  Was wir unterwegs für notizwürdig erachteten, wäre hier nachzulesen: "Erstens kommt es anders ...."   

Im Herbst fahren wir in die Ex-DDR und gestalten uns Eindrücke. Streifen dabei auch einige Ostseestrände mit viel Sand ... Trotz sehr günstigen Lebenshaltungskosten; kommen wir zum schnelle Fazit: Auf der Insel und dem französischen 'Kontinent' gefällt es uns um einiges besser! Aber auch diesmal wird natürlich ein Reisebericht verfasst; er heisst  "andere Länder, andere ... "

2015. Auf dem Weg in die jährlichen Frühlingsferien nach Korsika besuchen wir das Bad in Locarno; WOW! Sowas von gediegen, vornehm, kühl, warm, mit Geschmack gebaut und eingerichtet; echt Spitze! Und überall stehen Sachen aus unserem Atelier; dort auf einem schönen Schrank, da in einer Nische, auf einer Granitplattform im lichtdurchfluteten Hauptbecken! Während unser anschliessenden 5 wöchigen Ferien suchen (und finden) wir mehrere Hundert Kilo lupenreines korsisches Schwemmholz und retten es vor der "Strandsäuberung". Details? Klar; können hier eingesehen werden: "Bringen Scherben Glück?"

Im September zieht‘s uns an die französische Atlantikküste. Ab Capbreton 3 Wochen nördlich. Mehr Infos zu Fredy's ersten Rentnerferien: “Frühpension mit 60?“  Im dritten Drittel des Novembers begannen die Weihnachtsmärkte; wir waren 5 Tage in Huttwil, anfangs Dezember 4 Tage in Bremgarten und, erstmals 3 Tage in Jona-Rapperswil anzutreffen!

2016: 5 Wochen in Korsika haben wir 3 Ferienwochen auf Sardinien angehängt. Das Sammelglück war uns in unserer 2. Heimat hold, aber, wiederum, eigentlich nicht an den Plätzen, die wir sonst alljährlich abgrasen. Sardisches Schwemmholz kann man getrost vergessen, gut waren wir nicht der Versorgung wegen dort. Seitenlange Eindrücke gibt’s hier: "Honi soit qui mal y pense!" 

Im Herbst haben wir das Meer schon total vermisst; also war klar, dass es uns wieder an die Atlantikküste zog. Über Aquitanien fanden wir bis zur Bretagne hoch; das Tagebuch dieser Zeit heisst: "No meeh Meer!"

Und noch rechtzeitig vor Weihnachten verstärken wir unsere Präsenz im 'Mineralbad & Spa auf der Rigi'; Station Kaltbad.


2017: Da die Vorräte noch grosszügig scheinen, verzichten wir dieses Jahr auf den korsischen Frühling! Die spanische Atlantik- und die portugiesische Algarveküste üben dafür eine magische Anziehung auf uns aus; der wir schliesslich erliegen! Wir fahren auf einer Rundreise rund 7200 Kilometer und sind knapp 11 Wochen unterwegs. Es gab viel, meist schönes, zu sehen! Klar existiert auch diesmal eine Möglichkeit etwas in unser Reisetagebuch mit vielen Fotos reinzuschauen ... diesmal  sogar in 2 'Bänden':      "Al garve? Algarve!, Teil I"   resp.   "Algarve? Algarve!, Teil II" .


Und noch was; soviel sei schon verraten; ohne Korsika geht's doch nicht! Im September haben wir uns sehr kurzfristig entschlossen, doch noch 'hin' zu fahren. Während 6 Wochen sammelten wir rund 200 kg. schönes Holz. Man konnte zwar bis anfangs November noch baden, dafür war aber vieles andere schwieriger. Wenn die Sonne kaum noch Kraft hat, fällt auch das Trocknen des Holzes ziemlich schwierig aus! Klar gibts auch über unsere letzten Erlebnisse 'Unterwegs' eine Zusammenfassung: "Korsika im Herbst".


   in unserem Lieblingsrestaurant 'Voile Rouge' in Solenzara ....


Nur wegen der erneuten Holzsuch-Tour blieben wir aber nicht untätig, auf Anfrage stellten wir in der Residenz   "Chlösterli"  in Unterägeri   ab September für rund 3 Monate diverse Objekte aus. Sehr zur Freude der dort wohnenden Gäste und auch der Betreuungs-Crew. Vielen Dank an Paul Müller, den Leiter des Unternehmens, und natürlich auch an Rowena Fischer, die alles super eingefädelt hat.


Dezember: 12 Tage in der freien Natur haben uns zwar wieder etwas zugesetzt, wir haben die 5 Tage Weihnachtsmarkt in Huttwil, 4 Tage in Bremgarten und 3 Tage in Jona-Rapperswil aber inzwischen heil überstanden. Im nächsten Jahr werden wir wohl etwas abbauen und nicht mehr alle Märkte besuchen; man kann es auch als Tribut ans Alter ansehen ...


2018: Das korsische Schwemmholz ging zwar noch nicht zur Neige; aber schöne, exotische Stücke wurden rarer. Wir sind drum anfangs März wieder auf die u.E. schönste der Mittelmeerinseln; KORSIKA! gefahren. Und wurden nicht enttäuscht, was wir während knapp 5 Wochen gefunden haben ist der ÜBERHAMMER! Der Bericht darüber ist noch druckwarm; sein Titel lautet:  'Dem Frühling entgegen!'


Im Mai kommt Trauer auf; unserer bald 17 jährigen Kätzin 'Mitschou' einer grau/silbernen Tigerin mit rötlich angehauchtem Bauch, immer noch ziemlich wild und nur zu Ariane einigermassen zutraulich, geht's schlecht und schlechter. Infusionen sollen helfen und sie ist auch tapfer, versucht über den Berg zu kommen, aber es gelingt ihr nicht. Nach wöchigem Kampf und weiter schwindenden Kräften lassen wir sie schweren Herzens erlösen.  Mitschou; wir denken oft an Dich und vergessen Dich nicht, du kleines graues Biest!

Mitschujpg


Zukünftig? Tja, da ist zwar guter Rat nicht teuer, aber einengend. Es stecken noch viele  Pläne in petto! 
Lassen Sie sich wie gewohnt doch einfach von uns überraschen, wir finden da ganz sicher etwas, was auch Ihnen gefällt!


digitale Impressionen: